Ursula Nölle

Ursula Nölle

Krankenschwester
Pflegedienstleiterin

 

Talstraße 11
53804 Much

02245 6449854

Aktuell

Welche Pflegestufe steht mir zu?

Unterstützung für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Menschen, die durch Alter oder Krankheit hilfebedürftig werden, können finanzielle Unterstützung durch die Pflegeversicherung erhalten. Doch wann besteht ein Anspruch und welche Voraussetzungen sind für welche Pflegestufe notwendig?

Die ausgebildete Krankenschwester und Pflegedienstleiterin Ursula Nölle informiert Sie darüber, welche Kostenträger welche Leistungen übernehmen, und unterstützt Sie bei der Einstufung in die Pflegeversicherung. Insbesonders bereitet sie Pflegebedürftige und Angehörige intensiv auf den Begutachtungstermin durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) vor. Sie ist seit vielen Jahren in der Leitung von ambulanten Pflegediensten und kann somit auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen.

Einen Vortrag zu dem gesamten Themenkomplex hält Frau Nölle am Mittwoch, den

14. November 2012

um 19:00h
im ev. Gemeindehaus Much, Schulstr. 2

Der Vortrag ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten im Internet oder unter 02245 / 644 98 54

Einstufung in die Pflegeversicherung bei Kindern

Viele Eltern wissen nicht, dass auch kranke und behinderte Kinder einen Anspruch auf Einstufung in die Pflegeversicherung haben. Voraussetzung ist natürlich, dass sie die Kriterien erfüllen.

Diese richten sich wie auch bei Erwachsenen nach dem Pflege- bzw. Hilfebedarf in den Bereichen Körperpflege (+ Ausscheidungen), Ernährung und Mobilität.

Um die Bedingungen der Pflegestufe I zu erfüllen, muss bei Erwachsenen ein Hilfebedarf von 90min/Tag nachgewiesen werden.

Bei Kindern ist es etwas anders: da auch gesunde Kinder Pflege und Unterstützung durch ihre Eltern benötigen, wird hier der Mehraufwand im Vergleich zu einem gesunden gleichaltrigen Kind betrachtet.

Dafür hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen Tabellen erstellt, aus denen man für jedes Lebensalter den durchschnittlichen Pflegeaufwand eines gesunden Kindes ablesen kann. Der Mehraufwand bei einem kranken oder behinderten Kind muss dann im Vergleich zu diesen Zahlen für Pflegestufe I mindestens 90min/Tag betragen, bei höheren Pflegestufen entsprechen mehr.

Da der Pflege- und Hilfebedarf bei gesunden Kindern abnimmt, je älter sie werden, da sie allmählich selbständiger und unabhängiger von den Eltern werden, ist es nachvollziehbar, dass eine Pflegeeinstufung von kranken oder behinderten Kindern umso leichter wird, je älter sie werden.

Aber auch für Säuglinge ist es nicht unmöglich, eine Pflegestufe zu erreichen